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Deine Antworten auf Deine Fragen

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Hier habe ich eine Übersicht einiger Fragen die mich meistens erreicht haben:

 

Gibt es für die Laufurlaube Mindestleistungen die zu erfüllen sind?

Empfohlen wird, dass der Teilnehmer in der Ebene in 60min ca. 8km laufen kann (ca.7:30 min/km).

Laufen wir immer in einer Gruppe bzw. was ist wenn einer nicht kann oder mal nicht laufen möchte?

In der Laufwoche sind die Strecken prinzipiell so gewählt, dass jemand der mal schneller laufen möchte oder jemand der nicht ganz so schnell kann, sich die Strecken selbst einteilen kann. So wird ein schnellerer Läufer nicht ausgebremst; ein weniger schneller Läufer fühlt sich nicht genötigt alltäglich an die Leistungsgrenze zu gehen. In der Vergangenheit hat sich herausgestellt, dass sich immer kleinere Leistungsgrüppchen bereits am zweiten Tag bilden. Somit läuft keiner allein oder muss bei langsamen Läufen bereits hetzen.
Es ist auch gewünscht, dass man aus Rücksicht auf die eigene Gesundheit und Leistungsvermögen u.U. einen Lauf „abkürzt“ oder ausfallen läßt. Dies ist abhängig davon, was der Teilnehmer bereits an Vorleistungen von daheim mitbringt. Als ausgebildeter Trainer und selbst ambitionierter Läufer steht für mich auch die richtige Belastung im Vordergrund. Eine Überbelastung meiner Teilnehmer habe ich stets verhindert und ist nicht erwünschenswert.

Wie ist die Streckenauswahl?

Die Strecken sind teils Rundkurse aber auch Wendepunktstrecken. Sie sind flach bis leicht wellig. Die Bodenbeschaffenheit ist Asphalt, Schotter, vereinzelt bzw. selten Kopfsteinpflaster. Alle Strecken sind problemlos mit Strassenlaufschuhen zu bewältigen.
Die Strecken sind stets unterschiedlich, um möglichst viel auch von der atemberaubenden Gegend zu sehen. Zudem sind die Kurse so ausgewählt, dass niemand von der Gruppe bzw. die Gruppe nicht abhängig von einzelnen Personen ist. Man kann somit z.B. einen langen Lauf selbst verlängern oder ebenso gut abkürzen. Die Streckenlängen betragen zwischen 6 und 16km. Wie bereits erwähnt auch kürz- oder verlängerbar.

Was ist der Unterschied zwischen Laufurlaub und Trainingslager/Laufcamp?

Für mich ist ein Laufcamp/Trainingslager primär ein Ort wo sich der Teilnehmer den ganzen Tag um den Sport bemüht und der Tagesablauf darauf ausgerichtet ist.
Er läuft morgens vor dem Frühstück, geht mittags ein weiteres Mal auf die Laufstrecke und darauf folgt nochmals eine weitere Einheit z.B. Stabilisation.
Die Mahlzeiten gibt es meist in der Unterkunft. Die Streckenauswahl ist meist etwas „einfältig“ bzw. bescheiden.
Bei den Laufurlauben möchte ich dem Teilnehmer nicht nur alles Wichtige um den Laufsport zeigen/beibringen sondern ihm auch die Gegend zeigen. Deswegen laufe ich stets unterschiedliche Strecken mit ihm und biete ausserdem ein Freizeitprogramm an, z.B. mit kürzeren Wanderungen (auch für Personen mit Höhenangst) an ausgelegene Orte mit tollen Panoramen (Strecken die der Freizeitsportler tendenziell schwer laufend erreichen kann, aber eben durch kürzere Wanderungen.) Diese können teilweise auch mit Einkehr erfolgen.
Das üppige Frühstücksbuffet findet natürlich im Hotel statt. Das Abendessen machen wir meist geschlossen in der Gruppe in den Lokalen, die die Umgebung anbietet. Wir sind somit frei von festen Essenszeiten und können auch besser darauf reagieren was die Teilnehmer sich als Location wünschen oder für kulinarische Wünsche haben.

Verbinden kann man dies natürlich gleich mit einer kleinen Ortsbesichtigung, einer Waffel Eis auf dem Rückweg ins Hotel, Strandspaziergang etc.

Was wird dem Teilnehmer in Sachen „Training“ alles angeboten?

In erster Linie natürlich Laufeinheiten die stets verschieden sind. Teils von der Geschwindigkeit, teils vom Profil, teilweise als gemeinsames Tempospiel und obendrein Läufe zur Verbesserung der Lauftechnik. Z.B. wie man Hügel auf- bzw. herabläuft, Crescendolauf, Fahrtspiel etc. Auch z.B. wie man einen Becher greift und trinkt während des Laufes etc. Den Ideen der Teilnehmer sind hier keine Grenzen gesetzt und ich bin bestrebt darin, diesen Wünschen nachzukommen und es ins Training vor Ort einzusetzen.

Nebst dem Lauftraining mache ich mit den Kunden am Gardasee noch zwei Tests, die hauptsächlich im Leistungssport angewandt werden; ich jedoch denke, dass diese besonders für Amateursportler ebenso ihren Nutzen haben. Es handelt sich hierbei um den FMS Test, sowie einen Y-Balance Test.
Desweiteren mache ich nach der Analyse der Testergebnisse jedes einzelnen Teilnehmers ein Stabilisationstraining, das auf die individuellen Stärken und Schwächen des einzelnen Sportlers setzt. Nicht ein Training „alles hilft für alles“ sondern das Einschulen von korrekten Bewegungsmustern die beim Teilnehmer verstärkt und optimiert werden müssen.

Nicht zu vergessen sind desweiteren Übungen zur Verbesserung des Laufstils mit dem Lauf ABC und natürlich einer Begutachtung und Tipps zur Optimierung der Bewegung jedes Einzelnen.

Komplettiert wird das Gerüst „stabiler“ Läufer obendrein durch das Thema richtiges Dehnen und der Umgang mit der Faszienrolle (sowie natürlich weiterem Equipment).

Sprungseile und Koordinationsleiter zur Stärkung der Fuss- und Beinmuskulatur und Verbesserung der Koordination kommen ebenso gern zum Einsatz.

Was ist dieser FMS-Test?

Kurzum: der FMS Test besteht aus sieben qualitativen Übungen in denen ein IST-Zustand ermittelt wird. Wichtig ist nicht, wie oft der Getestete eine Übung schafft, sondern aus welchem Automatismus er eine Bewegung in welcher Qualität ausführt. Hierdurch lässt sich ableiten, welche Bereiche der Sportler unterstützend in Form von Kräftigung und dem Erlernen von Bewegungsmustern empfohlen werden. Der Test wird als Einzeltest durchgeführt ohne Beisein der Gruppe. Die Ergebnisse/ Tipps werden ebenso nur persönlich besprochen.

Was kann über die Teilnehmer- und Teilnehmerzahl gesagt werden?

Meist sind die Teilnehmer in einem Alter von 30-55 Jahren. Hin und wieder sind auch vereinzelt Personen darunter oder darüber dabei.
Die Mindestteilnehmerzahl liegt meistens bei 6 und je nach Laufurlaubstermin ist die Maximalteilnehmerzahl begrenzt auf 10 bis 16. Das hat den Vorteil, dass das Training sehr individuell und in Kleinstgruppen erfolgen kann. Es kam z.B. auch schon vor dass eine 12er Gruppe in drei Gruppen à vier Leute aufgeteilt wurde zum Stabilisationstraining. So kann man sich wirklich um jeden Einzelnen kümmern und niemand kommt zu kurz und derjenige weiß auch, dass man auch ihn begutachtet hat bei der Bewegungsausführung. Anders als bei Massenveranstaltungen.

Wie kommt man an den Gardasee?

Es gibt leider keinen Reisebus der alle am Wohnort abholt. Die Reise ist in Eigenregie. Am besten klappt es mit dem Auto. Hier bilden sich auch gern Fahrgemeinschaften, die ich jedoch nicht zusichern kann, sondern lediglich den Teilnehmern helfe sich zu vernetzen vorab.
Ebenso ist der Gardasee kostengünstig mit der Deutschen Bahn zu erreichen. Es gibt hier das Programm „Bahn Spezial Italien“ mit Preisen ab 29€ einfache Strecke (je nach Startpunkt in Deutschland). Bahnhof wäre Rovereto. Von dort sind es noch ca. 20 Minuten mit dem Bus nach Torbole. Von der Bushaltestelle sind es knapp 10 Gehminuten bis zum Hotel.
Das Auto steht übrigens sicher und es gibt ausreichend Parkplätze auf dem nachts abgeschlossenen und videoüberwachten Grundstück.

Auch per Flugzeug kann der Gardasee erreicht werden. Hierfür bietet sich der Flughafen Verona bestens an. Von dort geht es weiter mit dem Bus.